

(c) Nora Eckert
Der lange Weg zur Selbstbestimmung
Eine trans*Geschichte BRD/DDR
Lesung mit Nora Eckert – Freitag, 23. Oktober, 18:30 Uhr
In ihrem brandneuen Buch beschreibt Nora Eckert, wie aus Initiativen Einzelner, die sich für die rechtliche und soziale Anerkennung ihres trans*Seins einsetzten, eine kollektive Bewegung wurde. Sie zeichnet nach, wie aus frühen Netzwerken und Selbsthilfegruppen eine Community entstand mit dem Anspruch politischer Selbstvertretung und bundesweiten Beratungsstrukturen, wie wir sie heute kennen und mit welchen Prozessen, Diskursen und Akteur*innen dies verbunden war. Das Buch ist also Bewegungs- und zugleich Emanzipationsgeschichte, eingebettet in die deutsche Gesellschaftsgeschichte, denn in den Kämpfen um Anerkennung ging es stets um zweierlei: um die geschlechtliche Selbstbestimmung und mithin um Geschlechtsmündigkeit, und es ging um die Entpathologisierung von trans* und schließlich um die Übernahme der Deutungsmacht.
Nora Eckert
Nora Eckert wurde 1954 geboren, lebt und arbeitet als Publizistin in Berlin. Sie ist Autorin bei queer.de und setzt sich als trans*Aktivistin für die Interessen der trans*Community ein. Sie war von 2022 bis 2025 Vorständin beim Bundesverband Trans* e. V. und ist in dieser Funktion für den Verein TransInterQueer tätig. Zuletzt erschienen von ihr »Außerhalb oder innerhalb der Binarität? Sind wir unsere Genitalien?« (2023), »Wie alle, nur anders. Ein transsexuelles Leben in Berlin« (2021).